Gewerkschaft der Sozialverwaltung – Bundesverband

 

Schwerbehindertenrecht

Arbeiten 4.0: Inklusionschancen der Digitalisierung nutzen

Die Digitalisierung der Arbeitswelt bietet Menschen mit Behinderung Chancen, die es zu nutzen gilt. Das betonte der Zweite dbb Vorsitzende und Fachvorstand Beamtenpolitik Friedhelm Schäfer zur Eröffnung des 4. dbb Forum Behindertenpolitik am 16. April 2018 in Berlin.

„Digitalisierung und Automatisierung werden unsere heutigen Arbeitsplätze zweifellos verändern“, betonte Schäfer. Deswegen gelte es für die dbb Interessenvertreter, die Transformation zum Arbeiten 4.0 wachsam zu begleiten – insbesondere aus dem Blickwinkel der Menschen mit Behinderung: „Wird der Wandel ihre Arbeitsmöglichkeiten eher erweitern oder beschneiden? Kommt etwa ihr Einsatz nur noch für Hilfstätigkeiten in Frage, für die sich eine Automatisierung nicht lohnt? Oder bietet sich möglicherweise die Chance, besondere Fähigkeiten einzusetzen, wie etwa besonders geschärfte Sinne? Die Digitalisierung könnte Menschen mit Behinderung vor neue Herausforderungen stellen“, machte der dbb Vize deutlich und betonte: „Digitalisierung und Automatisierung werden mit Sicherheit neue Inklusionschancen eröffnen, die es zu nutzen gilt, um allen Menschen größtmögliche Teilhabe am Arbeitsleben zu garantieren.“ Eine deutliche Warnung sprach der dbb Vize in Richtung Politik aus: „Wer meint, die Digitalisierung könnte als Feigenblatt dienen, um Maßnahmen zur Attraktivitätssteigerung des öffentlichen Dienstes auf die lange Bank zu schieben, irrt sich und legt Hand an die Funktionsfähigkeit des Staates.“ 

Das 4. dbb Forum Behindertenpolitik findet am 16./17. April 2018 im dbb forum berlin unter dem Motto „Digitaler Wandel der Arbeitswelt: Chance und/oder Herausforderung für Menschen mit Behinderung. Alle an Bord?“ statt und beschäftigt sich in diesem Jahr mit den Herausforderungen und Chancen der digitalen Arbeitswelt. Experten aus Politik, Verbänden, Wissenschaft und Praxis, u.a. die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesarbeitsministerium, Anette Kramme, Aktivist Raúl Krauthausen (Sozialhelden e.V.) und die behindertenpolitischen Sprecher der Bundestagsfraktionen, diskutieren aktuelle Belange der Menschen mit Behinderung. Am zweiten Veranstaltungstag soll neben einem Überblick über die aktuelle Rechtsprechung zum Schwerbehindertenrecht auch eine erste Bilanz des Bundesteilhabegesetzes gezogen werden.

Quelle: https://www.dbb.de/teaserdetail/news/arbeiten-40-inklusionschancen-der-digitalisierung-nutzen.html


dbb veröffentlicht Entscheidungen zum Recht der schwerbehinderten Menschen

Ein weiteres Mal hat der dbb einschlägige Entscheidungen zum Recht der schwerbehinderten Menschen und ihrer Vertretungen in Leitsätzen zusammengestellt. Die achte Ausgabe enthält überwiegend Entscheidungen aus dem Jahr 2017, daneben auch aus 2016.

Die Zusammenstellung verschafft einen Überblick und lässt inhaltliche Schwerpunkte und Tendenzen des Rechtsgebietes erkennen. Hiermit unterstützt der dbb die in seinen Mitgliedsgewerkschaften organisierten Interessenvertreter, die sich für ihre schwerbehinderten Kolleginnen und Kollegen einsetzen.  

Alle Ausgaben der „Rechtsprechung zum Recht der schwerbehinderten Menschen und ihrer Vertretungen“ stehen auf der Website des dbb zum Download zur Verfügung.

Quelle: https://www.dbb.de/teaserdetail/news/rundum-informiert-im-schwerbehindertenrecht.html


Hier erhalten Sie weitere interessante Informationen zum großen Themenbereich Schwerbehindertenrecht:

http://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/sgb_9/gesamt.pdf